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parts2clean, 24. - 26. Oktober 2017
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Sauber werden und bleiben

Ob Automobil- und Zulieferindustrie, Medizintechnik, Luftfahrt, Feinmechanik, Optik oder Elektronik – Angaben zum partikulären und filmischen Restschmutz gehören in vielen Branchen heute ebenso selbstverständlich zu den technischen Spezifikationen von Bauteilen wie Abmessungen und Toleranzen. Allerdings ist die Sauberkeit die einzige Bauteileigenschaft, die sich nach ihrer Herstellung nur durch Umgebungseinflüsse wieder verändern kann.

29.01.2016
Präzision und Reinraum

Es gilt daher nicht nur, die geforderten Sauberkeitsspezifikationen prozesssicher und wirtschaftlich zu erreichen, sondern sie bis zur Auslieferung beziehungsweise der Weiterverarbeitung der Teile zu erhalten. Dies erfordert neben einem bedarfsgerecht ausgelegten Reinigungsprozess mit entsprechender Überwachung der Badqualität sowie Sauberkeitskontrollen auch abgestimmte Lösungen für die Konservierung beziehungsweise Verpackung.

"Für das große Aufgabenspektrum im Bereich Sauberkeit präsentieren die Aussteller der parts2clean vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 Lösungen auf dem Stuttgarter Messegelände", berichtet Olaf Daebler, Geschäftsleiter parts2clean bei der Deutschen Messe AG. Der Anmeldestand für die 14. Internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung liegt auf dem hohen Niveau des Vorjahres. "Dabei ermöglichen die erweiterten Guided Tours den Fachbesuchern, sich gezielt und effektiv über spezielle Themen und Lösungen für ihre individuellen Anforderungen zu informieren", ergänzt Daebler.

Optimal ausgelegter Reinigungsprozess – auch mit Konservierung

Selbst sehr hohe Anforderungen an die Bauteilsauberkeit lassen sich heute prozesssicher und wirtschaftlich erfüllen. Vorausgesetzt, der Reinigungsprozess wurde optimal auf die abzureinigende Verschmutzung, die Bauteilgeometrie, den Werkstoff, den Durchsatz und die zu erzielende Sauberkeitsspezifikation abgestimmt. Neben Anlagentechnik und Medium beeinflusst das Reinigungsbehältnis Ergebnis und Wirtschaftlichkeit des Prozesses. Ein weiterer Aspekt ist der Austrag der entfernten Verschmutzungen aus dem Reinigungs-/ Spülbad, damit sie sich nicht wieder auf den Bauteilen absetzen. Um einen kontinuierlichen Schmutzaustrag zu gewährleisten, ist eine anforderungsgerecht ausgelegte Badaufbereitung unverzichtbar. Ergänzt wird sie idealerweise durch Einrichtungen für die Kontrolle wichtiger Verfahrensparameter wie Reinigerkonzentration, Temperatur, Spülwasserqualität und Filterzustand. Sowohl wässrige als auch Lösemittelanlagen bieten heute die Möglichkeit, Reinigung und Konservierung/Korrosionsschutz in einem System durchzuführen. Auch dies ist Thema bei der parts2clean.

Rückkontamination vermeiden

Sobald die Teile aus der Reinigungsanlage fahren, geht es darum, die erzielte Sauberkeit in den nachfolgenden Schritten wie Entnahme, Kontrolle, Transport und Lagerung zu erhalten. Eine einfache Kapselung oder Abdeckung des Entladebereiches schützt die Teile vor einer Rückkontamination durch Umgebungsschmutz. Bei Werkstücken mit hohen Sauberkeitsanforderungen empfiehlt es sich, Ausgabe, Kontrolle und Verpackung in einem Sauberbereich oder Sauberraum durchzuführen. Um Bauteile während des Transports oder der Lagerung vor Korrosion zu schützen, werden so genannte VCI-Verpackungen (Volatile Corrosion Inhibitor) angeboten. Es handelt sich dabei um Verpackungsmaterialien, die innerhalb der Verpackung eine korrosionsgeschützte Atmosphäre bilden und gleichzeitig Schutz vor Schmutz von außen bieten.

Knowhow rund um die Bauteil- und Oberflächenreinigung

Ergänzende Informationen und Knowhow bietet das dreitägige Fachforum der parts2clean. Die Vorträge zu unterschiedlichsten Themen der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung werden simultan (deutsch-englisch/englisch-deutsch) übersetzt.

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